Sicherheitsprüfungen und -kontrollen (BGV):

Wie wird geprüft?

Für die Form der Sicherheitsprüfungen von ortsveränderlichen Elektrogeräten nach TRBS 2131 (BGV A3) gibt es fest definierte Kriterien.

Die Prüfung erfolgt in drei Teilschritten. Die Kontrolle von Geräten, die in Büro- und Verwaltungsgebäudem eingesetzt werden, dauert in der Regel zwischen 15 und 20 Minuten. Die Prüfung von Geräten aus Werkstätten, Labors und Produktionsstätten nimmt hingegen häufig etwas mehr Zeit in Anspruch, da von Defekten dieser Geräte eine höhere Gefährdung ausgehen kann. Hier die einzelnen Schritte:

Sichtprüfung

Liegen beim Prüfling äußere sicherheitsrelevante Mängel vor?
Sind beispielsweise Gehäuse oder Kabelisolation beschädigt?

Messen

Der Prüfling wird mit modernsten Messgeräten überprüft. Gemessen werden folgende Werte, abhängig von der Schutzklasse (SK I / SK II):

  • Schutzleiterwiderstand
  • Isolationswiderstand
  • Schutzleiterstrom
  • Berührungsstrom
  • Differenzstrom
  • Ersatzableitstrom

Funktionsprüfung

Der Prüfling darf keine Fehlfunktion ausweisen.

Die Prüfung gilt als bestanden, wenn alle erforderlichen Teilprüfungen bestanden sind. Andernfalls darf das Gerät in diesem Zustand nicht weiter verwendet werden und muss nach DIN VDE 0701-0702 repariert werden.

Jedes Gerät wird von uns mit einer eindeutigen Barcodeplakette gekennzeichnet und mit allen wichtigen Daten (Barcode, Standort, Typ, Hersteller, Seriennummer, Prüffrist, Messergebnisse) in einer Datenbank gespeichert. Bestandene Prüflinge bekommen zusätzlich eine Prüfplakette mit dem Datum der nächsten Prüfung.

Mit der Datenbank erhalten Sie eine komplette Inventarliste ihrer ortsveränderlichen Betriebsmittel. Die Datenbank bietet viele Dokumentations- und Filterfunktionen – neben der Messdatenverwaltung ist eine genaue Analyse des Inventars leicht möglich.

 

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